Navigation im World Wide Web als Hypertextsystem (Diplomarbeit von Tobias Steinke)
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2.3  Konzepte zur Navigation im World Wide Web

2.3.1  World Wide Web als Hypertextsystem

Die schnelle Entwicklung des World Wide Web von einer Idee am CERN zum globalen Massenmedium ließ das eigentliche Hypertextsystem WWW sehr einfach ausfallen. Zwei Faktoren bestimmen dabei die Navigations- und Orientierungsunterstützung: Die Beschreibungssprache HTML und der Funktionsumfang des benutzten Browsers. Die Möglichkeiten von HTML bedingen die Gestaltung der Seiten im World Wide Web. Darüber hinaus gibt es aber keine verbindlichen Richtlinien für den Aufbau und die Bedienungselemente von Seiten. Auch verwendete Metaphern hängen von der jeweiligen Seite ab. Eine einheitliche Gestaltung und Bedienung, wie bei klassischen Hypertextsystemen meist gegeben, ist so nicht vorhanden. Die einzigen immer gleichen Navigationsmittel sind die vom Browser angebotenen. Da es aber verschiedene Browser gibt, können sich Seitenautoren und -autorinnen nicht auf deren Spezialfunktionen verlassen.

Das verteilte System ohne zentrale Verwaltung und mit ständigem Wachstum ermöglicht auch keine komplette Übersicht und kein vollständiges Inhaltsverzeichnis. Drei Suchebenen stehen jedoch trotzdem zur Verfügung. Sogenannte "Suchmaschinen" erstellen eigene Indizes, die allerdings immer unvollständig sind. Darin kann eine thematische oder Wortsuche erfolgen. Weiterhin bieten die Autoren und Autorinnen von Seiten häufig eigene Suchmöglichkeiten und Übersichten ihrer Seiten an. Schließlich können die Browser Begriffe auf bereits übertragenen Seiten finden.



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© 1999 Tobias Steinke, mail@tobias-steinke.de